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Thursday 24. August 2017 18:08

Wanderdreitausender im Ötztal

19. bis 23. August 2017 - Anfahrt nach Vent (1880 m) – Sessellift nach Stablein (2356 m) – Wildes Männle (3023 m) – Breslauer Hütte (2844 m) – Martin-Busch-Hütte (2501 m) – Kreuzspitze (3455 m) – Martin-Busch-Hütte – Saykogel (3360 m) – Martin-Busch-Hütte – Vent

1. Tag: Drei Gipfel über 3000 m erwarteten uns im Ötztal rund um Vent. Der erste, das „Wilde Männle“ war gleich für den Anreisetag geplant, sozusagen als Umweg auf dem Weg zur Breslauer Hütte, unserem ersten Ziel.
Allerdings machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, es regnete in Strömen. So suchten wir gleich beim Parkplatz Unterschlupf im nächsten Gasthaus, und fuhren dann (wie geplant) mit dem Sessellift nach Stablein (2356m). Da es weiter stark regnete, verzichteten wir auf's „Wilde Männle“, kehrten lieber an der Bergstation nochmal ein und machten uns dann bei etwas nachlassendem Regen direkt auf den Weg zur Breslauer Hütte (2844).
Die Hütte war voll, der Trockenraum auch, und Abendessen gab's im Schichtbetrieb. Wir hatten aber zwei Vierer-Lager für uns und gemessen an der Höhe der Hütte und den vielen Bergsteigern hat alles gut geklappt.

2. Tag: Es hatte aufgehört zu regnen, die Berge waren leicht verschneit, aber dem verpassten Aufstieg zum „Wildem Männle“ stand heute nichts mehr im Weg. Im Gipfelbereich waren einige Kletterstellen zu meistern, oben riss die Wolkendecke ein wenig auf und wir waren voller Vorfreude auf die kommenden Tage.
Mit der Seilbahn ging es jetzt hinunter nach Vent und von dort auf einem bequemen Wanderweg hinauf zur Martin-Busch-Hütte, von wo aus die beiden anderen Gipfel mit Tagesgepäck bestiegen werden konnten.

3. Tag: Die Kreuzspitze (3455m) war der erste. Tatsächlich ist es ein reiner Wanderweg ohne Kletterstellen, nur etwas Blockgeröll war zu überwinden, aber die Höhe machte doch einigen zu schaffen. Eine Teilnehmerin gab unterwegs auf, alle anderen erreichten den Gipfel mit herrlicher Aussicht auf die vergletscherten Höhen der Ötztaler Alpen. Nach 5 Stunden und 955 Hm ↑↓ waren wir wieder auf der Hütte. Wer noch nicht genug hatte, konnte leicht noch einen Spaziergang machen, wofür es viele Möglichkeiten gab.

4. Tag: Der Saykogel (3360 m) am nächsten Tag sollte im Gipfelbereich etwas schwieriger sein. So entschied sich Mareike, den unschwierigen Weg zur Similaunhütte zu gehen, Uwe wollte über die Ötzi-Fundstelle und ebenfalls zur Similaunhütte. Helga, für die es die erste größere Bergtour war, verzichtete ganz zum Schluss auf die letzte Kletterstelle und wartete etwas unterhalb des Gipfels. Wir anderen konnten wieder eine herrliche Aussicht genießen. (830 Hm ↑↓).
Da wir wieder nach 5 Std. bei der Hütte ankamen, war noch Zeit für einen „kleinen Spaziergang“, wie Bong es nannte. Er führte uns auf den Marzell-Kamm und bis zum Fuß des Gletschers.

5. Tag: Abstieg nach Vent und Heimfahrt.

Fazit: Es waren erlebnisreiche Tage mit tollen Gipfeln. Durch den festen Standort auf der Martin-Busch-Hütte hatten auch weniger erfahrene Bergwanderer die Chance, sich auszuprobieren.

Wanderleiter: Christian
Dabei waren: Bong, Dieter, Elisabeth, Helga, Mareike, Rainer, Uwe