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Eine Woche auf der Madrisahütte

11. bis 18. August 2019 auf der Madrisahütte

Die 1926 erbaute Hütte ist nicht bewirtschaftet, also nur für Selbstversorger. Essen und Getränke muss man daher selbst zur Hütte transportieren. Die Ausstattung ist einfach und die Lage traumhaft!

Bei einem Urlaub in Gargellen vor 2 Jahren war uns die schöne Hütte aufgefallen, im idyllischen Valzifental am Fuße der Madrisa gelegen. „Die ist doch in den Ferien nie frei“ dachten wir, es hat dann doch geklappt. Die Sektion Karlsruhe bot uns für eine Woche die Hütte an. Mit 3 Familien fuhren wir ins Montafon, vom Parkplatz hat es mit den Kindern etwa 45 Minuten zur Hütte gedauert.

Dass die ersten zwei Tage eher verregnet war tat der guten Stimmung in der Hütte keinen Abbruch. Wir wanderten zur Vergaldaalpe und zum nahegelegenen Gandasee. Abends wärmte uns der schöne Kachelofen und trocknete die nassen Sachen.

Am Mittwoch war Klettersteigtag. Zuerst der Steig in der Röbischlucht, am Bach entlang Schwierigkeit B/C und die Abstände recht klein so hat auch unsere Jüngste den Steig mit etwas Hilfe und zusätzlicher Sicherung geschafft. Die Einkehr auf der Ronggalpe bei schönstem Wetter hat uns gut gefallen, doch wir hatten ja noch den zweiten Steig vor uns. Der Rongg-Wasserfall-Klettersteig ist etwas schwieriger (Kategorie C) und auch etwas ausgesetzter. Der Beginn auf dem Seil über den Bach war schon toll, die Kletterei am Wasserfall entlang hat die Kinder begeistert, nur die Kleinste war mit Mama Eva nicht mehr dabei. Nach diesem Tag hatten einige dann Lust auf mehr Klettersteig und so ging es zu dritt auch noch auf die Gargellener Köpfe und Eva kam diesmal auf ihre Kosten. Der Steig dort ist schon eine ganz andere Kategorie und bietet spektakuläre Blicke auf die Berge der Umgebung bis weit in die Schweiz hinein. Ach ja - Schweiz, das Valzifental von der Hütte bergauf haben wir bei einer anderen Wanderung erkundet und nach 2 bis 3 Stunden im „Familientempo“ haben wir das Schlappiner Joch erreicht. Mit einem Bein in Österreich und dem anderen in der Schweiz zu stehen hat manch jungen Wanderer auch begeistert. Auf dem Rückweg haben wir wieder einige Murmeltiere sehen können, die sind in der Gegend noch häufig zu sehen.

Auf dem Rückweg haben wir noch reichlich leckeren Montafoner Käse verspeist (und mit nach Hause genommen).

Für die Ortsgruppe Heilsbronn Felix Didion