3 Tage im Karwendel – Traumpanoramen inklusive

Die Karwendelrunde ist immer wieder eine wunderschöne Mountainbike-Tour. Technisch nicht zu anspruchsvoll, aber konditionell durchaus herausfordernd wird mit auf dieser Tour mit traumhaften Panoramen belohnt. Mangels anderer Übernachtungsmöglichkeiten sind die Tour in entgegengesetzter Richtung gefahren, was die Anstiege teilweise noch etwas schwieriger gestaltet hat.

Kurzüberblick:

3 Touren, ca. 10 Std Fahrzeit, 116 km, 2300 hm

1. Tag (30.08.2025): Anreise und Fahrt von Mittenwald in die Eng durch das Isartal

2. Tag (31.08.2025): Auffahrt zur Falkenhütte

3. Tag (01.09.2025): Fahrt zum Karwendelhaus und Abfahrt nach Mittenwald sowie Heimreise 

Erster Tag: Fahrt durch das Isartal in die Eng

Nachdem die Wetterprognose für den 30.08. vormittags nicht besonders gut war, trafen wir, das sind von links nach rechts: Thomas, Ina und Jörg, Andy, Jerry, Britta und Jaochim, Paula und Bernd uns erst um 13:00 am Parkplatz Seinsalm kurz vor Mittenwald. 

Danach sind wir auf schönen Wegen durch das Isartal Richtung Eng aufgebrochen. Das Wetter meinte es gut mit uns, und so war die Laune während der Fahrt bestens.

Abends im Hotel Eng angekommen, genossen wir den Wellness-Bereich und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.

Zweiter Tag: Auffahrt zur Falkenhütte

Am zweiten Tag stand die Auffahrt zur Falkenhütte auf dem Programm. Der Tag startete mit Kaiserwetter, dass uns für den kompletten Tag erhalten bleiben sollte.

Zunächst haben wir das Almdorf Eng besichtigt und uns dann auf der Mautstraße aus der Eng in Richtung Hinterriss verabschiedet.

Stetig bergab rollend war der Abzweig ins Johannestal schnell erreicht. Ab jetzt ging es stetig bergauf. Auf knapp 10 km Länge ging es mit Steigungen zwischen 5 und 12% immer noch moderat hinauf zum kleinen Ahornboden. Dort legten wir ein ausgedehnte Mittags- und Sonnenpause ein. 

Danach ging es weiter in Richtung Falkenhütte. Die nächsten 4 km sind mit Steigungen von durchschnittlich 10% noch gut zu bewältigen. Die letzten 3 km zur Falkenhütte haben es dann in sich: grober, loser Schotter und Steigungen bis knapp über 20% fordern die letzten Kraftreserven. An der Falkenhütte angekommen, wurden wir mit einem grandiosen Panorama und natürlich einer schönen Hütteneinkehr belohnt.

Wir ließen den Abend mit einem schönen Hüttenabend bei einer ausgesprochen lustigen Runde Uno ausklingen.

Dritter Tag: Fahrt über das Karwendelhaus zurück nach Mittenwald

Schon beim Aufwachen in der Hütte bekamen wir das Grinsen nicht aus dem Gesicht. War das Panorama am Vortag schon schön, wurde dies jetzt beim Sonnenaufgang noch einmal übertroffen.

Frisch gestärkt fuhren wir dann aber doch relativ zeitig los, da für den Nachmittag Regen angesagt war. Zunächst ging es auf derselben Route wie am Vortag steil bergab Richtung kleiner Ahornboden. Dort legten wir nur einen kurzen Zwischenstopp ein, denn es erwartete uns die Auffahrt zum Karwendelhaus. Auf grobschottriger Piste ging es 7 km mit ca. 10% Steigung stetig bergauf.

Oben angekommen ließen wir aufgrund der schlechten Wetterprognose das Karwendelhaus links liegen und rasteten auf freiem Feld bevor wir die Abfahrt nach Scharnitz in Angriff nahmen.

Danach ging es auf der einfach zu fahrenden Schotterstrecke über 20km hinunter nach Scharnitz und danach entlang der Isar zurück nach Mittenwald. Dort angekommen, war uns der Wettergott immer noch gnädig gestimmt und so beschlossen wir, die Tour in einer Eisdiele am Marktplatz ausklingen zu lassen

Danach ging es noch zurück zu dem vor Mittenwald liegenden Parkplatz Seinsalm, von dem aus wir dann unsere Heimreise antraten. Kurz nach Fahrtantritt öffnete dann Petrus seine Schleusen – gutes Timing ist eben alles.

Fazit:

Die 3-Tagestour rund um den Karwendel etwas für Genießer, die nicht so sehr viel Wert auf technische Trails legen. Diese Tour wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.